Zabeltitz

zabeltitzAm Rand des Landschaftsschutzgebietes Röderaue liegt unser Dorf Zabeltitz.
1207 wird der Name zum ersten Male urkundlich erwähnt. An der Großen Röder sind die historischen Gebäude errichtet worden: Der alte Stall im Renaisancestil, das barocke Palais von Graf Wackerbarth errichtet und die St.Georgen-Kirche zu Zabeltitz. Der Barockpark ist auch ganz in der Nähe.

Unsere Kirche wurde in den Jahren 1580 und 1581 erbaut. Vorher stand an gleicher Stelle eine kleinere Holzkirche (1495 erwähnt).
Die Bauherren der jetzigen Kirche sind Nickel und Elisabeth Pflugk.

Das Kirchenschiff ist quadratisch. Die Emporen und die Rippen ihrer Netzgewölbe lassen das Schiff aber dreigeteilt erscheinen. Der Altarraum ist östlich eingezogen und ebenfalls mit einem Netzgewölbe überspannt. Die Wappen der Erbauer der Kirche bilden die beiden farbigen Schlußsteine.

Als Altar dient seit 1839 das ehemalige Grabmal für die Erbauer der Kirche. Er ist aus Pirnaischem Sandstein gearbeitet und gilt als eine wertvolle Arbeit Christoph Walther II. Über einer Säule kann man die Jahreszahl 1582 erkennen. Der Altar zeigt von unten nach oben: Die Einsetzung des Heiligen Abendmahles, die Kreuzigung Jesu Christi mit den Bauherren und ihrem Sohn Caspar und dessen Frau Anna, die Auferstehung Jesu Christi - flankiert von zwei weiteren Bildern von Auferweckung, die Dreieinigkeit Gottes.

Der Taufstein ist aus der gleichen Zeit und Werkstatt.
An der Ostseite stehen jetzt, auch aus Sandstein gearbeitet, die beiden Grabplatten der Erbauer der Kirche. Sie wirken wie "Stützen" des Altars.

Das Gestühl hat keinen Mittelgang. So erhält der Innenraum eine wunderbare Geschlossenheit. Bei der letzten Innenrenovierung, die 1995 abgeschlossen werden konnte, erhielten Wände und Gewölbe einen neuen Anstrich in leicht getöntem Farbton. Zusammen mit dem warmen Holzton der Bänke und Emporen ergibt sich eine wohltuende Geborgenheit in der Kirche.
Noch vieles gibt es in unserer Kirche zu entdecken und von ihr zu erzählen. Wir laden Sie recht herzlich zu einem Besuch unserer St. Georgen-Kirche ein.


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