Staucha

staucha01

Staucha ist einer der ältesten Kirchenstandorte Sachsens. Die nach dem Täufer Johannes benannte Kirche steht mitten im Dorf auf einem Hügel, vom Friedhof umgeben.

Das jetzige Gotteshaus wurde in den Jahren 1861-63 unter der Leitung von Prof. G. Arnold als dreischiffige Hallenkirche im neugotischen Stil erbaut. Erhalten blieben die aus dem 15./16. Jahrhundert stammenden Glocken. Vom Turmumgang hat man bei guter Sicht einen wunderbaren Rundblick.

Die Altarbilder sind Werke des Dresdner Nazareners Karl Peschel. Auf ihnen sind der Maler, der Erbauer und Ludwig Richter zu sehen.

Im Jahre 1895 erfolgte unter Anleitung des Kirchenbaumeisters Quentin eine gründliche Sanierung des Gebäudes. Dabei erhielten Haupt- und Seitenschiffe eine Holzdecke. Die letzte Außenerneuerung wurde in den Jahren 1986 bis 1992 durchgeführt.

Drei nach alten Bruchstücken neu hergestellte Kronleuchter schmücken seit 1995 das Innere der Kirche. Zwei Gemeinderäume und eine Winterkirche mit Fußbodenheizung wurden im Jahre 1996 eingebaut, ebenso eine Küche und sanitäre Anlagen. So kann das Gotteshaus für alle gemeindlichen Veranstaltungen genutzt werden. Die nötige Innenrenovierung steht noch bevor.

Gottesdienste: sonntags zu unterschiedlichen Zeiten