Siebenlehn

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Um das Jahr 1370 errichteten die Siebenlehner erstmals eine Kapelle, die bis 1539 dem Kloster Alt-Zella unterstellt war. Ein 1766 begonnener Neubau konnte aus Geldmangel erst 1826 vollendet werden. Der Kirchturm wurde 1828 neu errichtet. Die letzte Kirchenrenovierung begann 1983 und dauerte bis 1985.

1811 wurde eine einmanualige Orgel eingeweiht. 1938 baute man eine neue, größere Orgel ein. Die original erhalten gebliebene reizvolle Orgelschauseite wurde bei der Restaurierung im Jahr 1996 im Sinne des frühen 19. Jahrhunderts wieder etwas aufgewertet.

Der Kanzelaltar stammt aus dem Jahr 1826. Auch der Taufstein wird auf die Jahre 1825/26 datiert. Die Originalität der alten Farbfassung blieb bei der Restaurierung im Jahr 1997 erhalten.

Die Kirche birgt viel Sehenswertes aus den letzten Jahrhunderten: u. a. Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert; zinnerne Altarleuchter; Steingutvasen und Marschallstäbe aus den Jahren 1826 und 1840; sowie ein aus dem Zinn der Orgel der ausgebrannten Dresdner Kreuzkirche gegossenes Luther-Medaillon von 1897. Auch die Taufglocke aus dem Jahr 1764 ist erhalten geblieben und läutet sei 2002 wieder.

Beliebt sind die Kirchturmführungen, zumal der Aufstieg mit einem wunderschönen Rundblick über Siebenlehn belohnt wird. Die Kirche wird nicht nur zu den Gottesdiensten, sondern auch zu zahlreichen Veranstaltungen, Orgelkonzerten und Chormusiken, gern aufgesucht.

Besichtigungen:Für Kirchen- und Kirchturmführungen wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Gottesdienste: sonntags 8.30 bzw. 10.00 Uhr