Niederau

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Wir können davon ausgehen, daß es seit der Gründung der Orte Niederau und Oberau durch deutsche Siedler hier auch Kirchen gab; anfangs (1308) mag es nur eine Kirche gewesen sein, aber bei Einführung der Reformation werden beide Gemeinden mit je einem Pfarrer benannt.

Die alte, wahrscheinlich erste "St.-Jakobus-Kirche" in Niederau wird schon 1585 als zu klein bezeichnet. Nach verschiedenen Reparaturen und Umbauten wurde sie 1878 neu gebaut und am 19.1.1879 geweiht.

Im Zuge der Renovierung wurde 1973 der Innenraum neu gestaltet. Außer Altar, Kanzel und Taufstein - nun aus heimischem Meißner Granit gearbeitet - wurde die Altarwand (s. Abbildung) raumfüllend gestaltet mit dem Gemälde von Werner Juza "Das Tun der barmherzigen Liebe". Darin hat der Künstler die Aussagen aus dem Matthäus-Evangelium zum Weltgericht (Kapitel 25, Vers 31-46) in beeindruckender Weise dargestellt. Beispielhaft wird in sechs Bildern gezeigt, wie wir unseren Nächsten helfend und nicht abweisend begegnen sollen, und wie der dreieinige Gott am Ende aller meßbaren Zeit darüber urteilen wird.

Ab 1.1.1999 haben sich die beiden Nachbargemeinden zur "Kirchgemeinde Niederau-Oberau" zusammengeschlossen und stehen im Schwesterkirchenverhältnis mit Weinböhla, Gröbern und Großdobritz.

Besichtigungen:nach Vereinbarung mit dem Pfarramt, oder über Ute Fogarascher, 01689 Niederau, Tel.: 03 52 43 / 3 28 60 (bzw. Pfr. Scherzer Tel.: 03 52 43 / 3 62 90)
Gottesdienste:in der Regel sonntags 8:45 oder 10:00 Uhr