Miltitz

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Nachdem es schon mindestens seit 1372 in Miltitz eine Kirche gegeben hatte, erfolgte in den Jahren 1738-41 ein vollständiger Neubau. Der dabei errichtete sehr hohe Turm mußte schon 1815 wieder abgetragen (er war "wandelbar" geworden!) und durch einen kleineren ersetzt werden. Trotzdem wurde der an der Südseite der Kirche stehende Turm oft Ziel von schlimmen Blitzschlägen, zuletzt am 6. Mai 1981.

1968 wurde die Kirche innen und 1979 außen von Grund auf erneuert, vor allem durch Spenden und Arbeitsstunden der Gemeindeglieder. Sehenswert sind der Sandstein-Altar des Meißner Bildhauers Melchior Kuntze von 1622 mit Darstellungen des Abendmahls, der Kreuzigung, der Auerstehung und der Himmelfahrt Jesu, die hölzerne Taufe von 1740 (Barock) sowie einige alte Grabsteine in und außerhalb der Kirche.

Direkt neben der Kirche liegt der nördlichste Eßkastanienpark Europas, wohl durch Karl von Miltitz in der Reformationszeit angelegt.
Sonntäglicher Gottesdienst und viele Feiern bringen Leben in die alten Mauern.

Gottesdienste: sonntags 8.45 oder 10.00 Uhr, im Wechsel mit Krögis und Heynitz