Heynitz

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Zum ersten Mal wird in einer Urkunde von 1346 Heynitz als Parochialkirche erwähnt. Die jetzige Gestalt hat die Kirche 1720 gefunden; dabei wurden die Mauern um 3 Ellen (reichlich 1 ½ m) erhöht und eine zweite Empore eingebaut. Der kleine hölzerne Dachreiter wurde dabei durch den steinernen Turm an der Westseite ersetzt, der erst Mitte des 19. Jahrhunderts zum Kirchenschiff hin geöffnet wurde. Der damalige Bau wurde unterstützt durch eine Sammlung in den Ephorien Freiberg und Leisnig, die 64 Gulden erbrachte.

In den folgenden Jahrzehnten gab es immer wieder Umbauten und vor allem Reparaturen am Turm nach mehreren Blitzschlägen, deren heftigster ihn 1879 bis auf die Haube abbrennen ließ.

1984-91 erfolgte eine umfangreiche Innen- und Außenerneuerung unter großem Einsatz treuer Helfer. Ein besonderes Kleinod ist der Taufengel von 1720, der noch immer bei jeder Taufe herabschwebt, obwohl er bei einem Absturz Flügel und Zehen gebrochen und mehrere Schrammen davongetragen hat und deshalb auf seine Restaurierung wartet.

Gottesdienste:sonntags 8:45 oder 10:00 Uhr im Wechsel mit Krögis und Miltitz