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Die Kirche in Grumbach ist in den Jahren 1610-1613 in ihrer jetzigen Gestalt erbaut worden. Sie steht zum Teil auf den Fundamenten eines wesentlich älteren Kirchenbaus, von dem das romanische Eingangsportal noch heute Zeugnis gibt. In der Vorhalle zeigt eine Grabplatte von 1534 das Bild des letzten vorreformatorischen Pfarrers Christuf Salze.

Das Innere der Kirche wird beherrscht von der farbigen Kassettendecke, die in 96 Tafeln biblische Geschichten zeigt. Sie wurde 1674 durch den Maler Gottfried Unger aus Freiberg gemalt. In der Mitte des Kirchenschiffs steht eine große Holzsäule, die den Dachreiter trägt. Der Altar aus dem Jahre 1688 zeigt in der Predella das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Die Kreuzigungsgruppe im großen Mittelbild ist vom Künstler, dem Meißner Maler Johann Friedrich Richter, in die heimatliche Landschaft am Fuße des Landbergs gestellt worden. Das Bild des Auferstandenen mit der Siegespalme und die Ostersonne krönen den Altar. Kanzel und Taufstein stammen aus dem Jahr 1612. Bei dem letzten Kirchenumbau im Jahre 1922 entstanden die farbigen Glasfenster im Altarraum. Die dargestellten biblischen Gestalten tragen die Gesichter von Menschen, die damals in Grumbach lebten.

Im Pfarrhaus neben der Kirche befindet sich seit 1997 das Haus der Stille der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens mit vielfältigen Angeboten zur Besinnung.

Andachten: Nähere Angaben finden Sie auf unserer Website
Besichtigungen: nach Absprache mit dem Pfarramt möglich
Gottesdienste: sonntags in der Regel 9.30 Uhr