Gröbern

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Nähert man sich, von Dresden kommend, durchs Elbtal der Stadt Meißen, dann winkt vom Horizont, hoch über der Nassau, der Kirchturm von Gröbern - leuchtend hellgelb, mit schwarzer glockenförmiger Haube und schlanker hoher Spitze.

Das barocke Gotteshaus wurde 1686-89 erbaut und in den letzten Jahren von außen renoviert. Durch ihre Gelbtönung und die hübsche Sonnenuhr am Turm macht die Kirche einen strahlend-sonnigen Eindruck.

Aber auch innen wirkt sie in hellen freundlichen Farben, so daß man sich am Anblick des Barockaltars mit seinen Gemälden von Abendmahl, Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi erfreuen kann. Dazu gehört die frühere Kanzel - das heutige Lesepult - mit sehenswerten Darstellungen der vier Apostel. Ein besonderes Schmuckstück ist der barocke Taufstein: aus Sandstein gearbeitet, ist er so grazil und schön geschwungen, daß er zum neuen Wahrzeichen im Siegel der Kirchgemeinde erkoren wurde. Beachtenswert ist auch die Orgel von G. Bärmig (1874) mit weißgoldnem Prospekt.

Die kleine, aber lebendige Gemeinde lädt herzlich zum Besuch ein, ausdrücklich auch Eltern mit Kleinkindern. Denn in Gröbern ist die ehemalige Herrschaftsloge zur Eltern-Kind-Empore geworden, mit Schallschutzfenster zum Kirchenschiff, Teppichboden und Spielzeug für die Kleinen und Lautsprecherübertragung für die Großen.

Gottesdienste: sonntags zu unterschiedlichen Zeiten