Gohlis

gohlisDie Gohliser Kirche wurde in den Jahren 1997 bis März 2000 saniert und restauriert und lädt nun wieder alle zum Gottesdienst ein.

Ihre erste Erwähnung findet sie um die Zeit 1250 als Filialkirche von Lorenzkirch.
Der kleine Glockenturm überragt nur wenig das Kirchendach und wurde bei den Hauptreparaturen 1822 an der Nordseite der Kirche erbaut, da die hölzerne Vorhalle, wo die Glocken hingen, abgerissen wurde. Bei einem Sturm 1970 wurde der Turm schwer beschädigt. Da er mittlerweile schief geworden war, wurde 1976 das mit Holz verkleidete obere Teil abgerissen und massiv wieder aufgebaut. Nach dem Bau wurde eine neue Kugel und Wetterfahne, mit den Jahreszahlen 1250 und 1976, auf den Turm aufgesetzt. Seine gegenwärtige Gestalt erhielt das Innere der Kirche im Jahre 1861. Die Bänke im Kirchenschiff (Frauensitze) wurden in zwei Reihen geteilt, mit einem Gang mitten durch die Kirche.

Vorher bildeten sie eine Reihe mit Gang an der Mauer entlang.
Die Kanzel wurde 1676 gebaut. Sie ist aus Holz, der Kanzelkorb ist sechseckig und wird von einer eisernen Säule gestützt. Bis zur Vollendung der Restaurierung im Jahre 2002 bleibt die Kanzel eingelagert. Das Altarkreuz ist 134,0 cm hoch, aus Holz geschnitzt. Am Fuße ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen und sich windender Schlange. Am Sockel zwei Kränze; Getreidekranz und Weinlaub mit Beeren. Als Abschluss an beiden Seiten eine Schleife. Der Taufstein ist aus Holz und stammt aus dem Jahre 1835. Er ist rund; seine Höhe beträgt 87,0 cm und sein Durchmesser ist 60,0 cm.
Die Orgel wurde 1861 vom Orgelbaumeister Erich Wiegand, Borna gebaut. Es ist eine Schleifladenorgel mit mechanischer Traktur. Leider ist sie zur Zeit nicht bespielbar. 


                                                                       Orgel in der Kirche zu Gohlis