Dom zu Meißen

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Die markanten Türme des Meißner Domes prägen die unverwechselbare Silhouette der 1000jährigen Stadt an der Elbe. Erbaut wurde er von 1250 bis 1410, die Türme aber erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Obwohl einer der kleinsten, zählt er zu den stilreinsten gotischen Domen Deutschlands. Bedeutende Baumeister und Künstler hinterließen uns ein großartiges Werk mit so herausragenden Leis-tungen wie den Skulpturen des Naumburger Meisters im Hohen Chor, in der Achteck- und in der Allerheiligenkapelle, einem vollständig erhaltenen Lettner, dem herrlichen Mittelfenster im Chor sowie Schlußsteinen und Blattkapitellen in großer Vielfalt und Formschönheit.

Der Laienaltar vor dem Lettner stammt aus der Werkstatt Lucas Cranachs. Er trägt ein Kruzifix und Leuchter aus der Hand des berühmten Meißner Porzellangestalters Johann Joachim Kändler.

Der Kreuzgang in seiner architektonischen Gestaltung aus dem 13. bis 15. Jahrhundert bietet ein besonderes Erlebnis. Die enge Verbindung des Domes mit der Geschichte des Wettiner Fürstenhauses läßt sich in der Begräbniskapelle an den aufwendig gestalteten Bronzegrabmälern nachvollziehen.

Obwohl der Dom keine eigene Gemeinde hat, wird er vielfältig genutzt: besonders beliebt sind Kirchenkonzerte (von Mai bis Oktober sonnabends 18 Uhr; Orgelmusik täglich); neben Gottesdiensten finden auch Hochzeiten, Taufen und weitere Veranstaltungen statt.

Andachten: mittwochs um 9.00 Uhr
Besichtigungen: Besichtigungen und Führungen täglich möglich, Tel. 03521/452490
Gottesdienste: Gottesdienste im Dom zu Meissen ganzjährig sonntags um 12 Uhr