Dittmannsdorf

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Die Orte Dittmannsdorf und Reinsberg entstanden im Zusammenhang mit der Gründung der Burg Reinsberg, die urkundlich erstmals 1197 genannt wird. Aus dieser Zeit dürfte auch die erste Dittmannsdorfer Kirche stammen, über die nicht viel mehr bekannt ist, als daß sie im Jahre 1594, wahrscheinlich wegen Baufälligkeit, abgetragen werden mußte und durch eine neue ersetzt wurde.

Diese jetzige Kirche konnte 1994 nach umfangreicher Erneuerung zum 400sten Geburtstag in neuem alten Glanz erstrahlen. Im Inneren umfängt den Besucher eine warme, anheimelnde Atmosphäre. Ein Grund dafür ist sicher die schöne Kassettendecke aus den Jahren 1933/34, die in Erinnerung an ihre 1859 abgerissene Vorgängerin entstand.

Im Zusammenhang mit einer großen Kirchenrenovierung im Jahre 1887 wurde eine neue Orgel bei der Firma Eule in Bautzen gekauft, die bei ihrer Weihe als vorzügliches Werk gelobt wurde. Noch heute erfreut sie die Gemeinde mit ihrem wohltuenden Klang. Altar, Kanzel und Taufstein wie auch die Fenster am Altarplatz sind 1887 durch Privatschenkungen und Sammlungen beschafft worden.

Die älteste und zugleich größte Glocke stammt aus dem Jahre 1594. Für die im Krieg verlorenen beiden kleineren Schwestern wurde 1960 Ersatz erworben, wobei die mittlere Glocke einstmals auf dem Turm der Dresdner Frauenkirche hing. Als diese 1998 wieder dorthin zurückkehrte, finanzierte die Stiftung "Dresdner Frauenkirche" als Ersatz den Guß einer neuen Glocke, die Ostern 1998 festlich geweiht werden konnte.

Gottesdienste: alle 14 Tage, im Wechsel zwischen 8.45 Uhr und 10.15 Uhr