Blankenstein

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Nähert man sich dem Dorfe Blankenstein, so erblickt man schon von weitem den schlanken, leuchtend gelben Turm der Kirche. Sie liegt am unteren Ende des Dorfes, unmittelbar am steilen Abhang des Triebischtales. Hier soll in grauer Vorzeit einmal eine Burg gestanden haben.

Unsere heutige Kirche wurde 1738 auf den Mauern eines Vorgängerbaus neu errichtet und erhielt eine üppige barocke Ausstattung. Davon zeugen noch der Taufstein von 1743 und die prächtige hölzerne Kassettendecke, die auf 54 Bildfenstern neutestamentliche Geschichten erzählt. Das aus dem Vorgängerbau stammende gotische Sakramentshäuschen an der Nordseite der Chorwand ist bei Renovierungsarbeiten im Jahr 1998 freigelegt worden. 1879 wurde die Kirche nach Plänen Prof. Arnolds aus Dresden umgebaut und erhielt einen den Raum prägenden Kanzelaltar und eine schlichte Holzimitationsmalerei im gesamten Raum. Die Orgel an der Westseite der Kirche ist ein Werk der Firma Nagel aus Großenhain.

Das kleine Dorf Helbigsdorf ist nie ein eigener Kirchort gewesen. Jedoch soll hier schon lange vor der Reformation eine Kapelle gestanden haben, die sogar als Wallfahrtsort diente.

Die heutige kleine Kapelle, die mindestens 370 Jahre alt ist, wurde 1998 repariert und renoviert. Ihr freundliches Aussehen mit dem schönen hölzernen Kanzelaltar kündet vom Engagement der Gemeindeglieder für ihr Gotteshaus. Und der Taufstein zeigt an, dass die Helbigsdorfer auch hier getauft werden.

Gottesdienste: sonntags abwechselnd in Blankenstein oder Helbigsdorf, 8.30 Uhr oder 10.00 Uhr