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Jugendliche übernehmen Verantwortung in der Konfirmandenarbeit
Skassa. Am Samstag, 09.09.2017 traf sich eine Gruppe Jugendliche, um ihre ersten Schritte als Mitarbeiter in der Konfirmandenarbeit zu gehen. Sie erlebten zwei anstrengende und erlebnisreiche Tage auf dem Pfarrhof in Skassa. Wieder einmal wird in der Ideenschmiede der Evangelischen Jugend Meißen-Großenhain Neuland betreten. Insgesamt vierzehn junge Menschen wollen im kommenden Jahr alles Wichtige lernen, um dann als Mitarbeitende in der Konfirmandenarbeit aktiv zu werden. Dabei lernen sie bei verschiedenen Gruppentreffen, wie man vor Gruppen und mit Gruppen redet. Was man bei der Auswahl von Spielen beachten muss und wie man mit Gruppen spielt. In diesen Teamerjahr werden die Jugendlichen auch an einer Jugendleiterschulung teilnehmen und ihre Jugendleitercard erwerben. Bei der Jugendleiterschulung lernen sie alles wesentliche zu den Themen Aufsichtspflicht, Kindeswohlgefährdung, Erste Hilfe, Demokratiebildung, bekommen Einblicke in Gruppenpädagogik und lernen wie man eine Andacht macht. Praktisch wird es dann im Februar wenn die jungen Menschen bei einer Konfirmandenfreizeit mitarbeiten. Ihr besonderes Projekt wird ein Geländespielnachmittag für Teenager sein, dem sie den Titel „Roulaction“ gegeben haben. So verbindet sich für sie in intensiver Weise Theorie und Praxis, damit sie dann ab Spätsommer 2018 die neue Konfirmandengruppe begleiten können. Diese Gruppe ist das Ergebnis des Modellprojektes „Konfikompakt“, das im Kirchspiel Dresden Neustadt und in den Dörfern rund um Großenhain seit 2015 erprobt wird. Ein Effekt dieser Projekte, die auf einen Dreiklang von Rüstzeiten, einem Einsatz von jugendlichen Teamern und einem Gemeindepraktikum in der Ortsgemeinde beruhen, ist das ein Großteil der Teenager nach der Konfirmation aktiv in ihren Gemeinden mitarbeiten wollen.

Von Steffen Göpfert


Über 170 Jugendliche der Evangelischen Jugend Meißen-Großenhain feierten am Freitag,08.09.2017 das Leben. Beim Jugendgottesdienst in der Meißner Trinitatiskirche ging es um die Gefühlsexplosionen, die ein siebzehnjähriger junger Mann hat, wenn er das richtige Mädchen trifft. Im Stil einer Talkshow konnte man die innere Diskussion bei „Klaus im Kopf“ mitverfolgen  und so dem Protogonisten des Abends  in seiner Entscheidungsfindung erleben. Dass es bei aller Sehnsucht nach der oder dem Richtigen um mehr geht als um Sex und Erotik wurde im Talkshowgespräch dann nach und nach deutlich. Letztendlich geht es darum, als echter Mensch auf einen anderen echten Menschen zu treffen. Wie das geht, kann man beim großen Menschenversteher Jesus lernen. Am Ende gab es noch die Möglichkeit seine Gebetsanliegen mit anderen Jugendlichen zu teilen und sich persönlich segnen zu lassen. Den Gottesdienst entwickelte die Junge Gemeinde Wilsdruff, musikalisch wurde er von der Band Freshmaker aus Radebeul begleitet.
Aufgewühlt ging es dann ins Freizeitbad Wellenspiel. Bei der H2O@N8>“  konnten sich dann die Jugendlichen mit ihren  Freunden in die Fluten stürzen. Auch konnten sie Wasserball spielen, Gummienten jagen, oder unter Wasser ein  Objekt aus Duplosteinen  bauen.  Am Ende gab es dann riesen Spaß beim Wellenbad im großen Becken. Die Mitarbeiter der Evangelischen Jugend sind dankbar für diesen gelungenen und lebendigen Abend, ganz besonders für die vielen ehrenamtlichen Helfer und die wunderbare Zusammenarbeit mit dem Team des Wellenspiels Meißen.

Von Steffen Göpfert

Kindergeländespiel Stinkstiefel

Großenhain-Skassa. Das Kindergeländespiel Stinkstiefel startet am Samstag, den 13. Mai um 13.30 Uhr auf dem Pfarrhof in Skassa, Plasterstrasse 1 in Großenhain und endet gegen 19.00 Uhr. Diesmal geht es um einen Kriminalfall. Die Kinderdetektive begeben sich auf Verbrecherjagt. Die Veranstalter rechnen mit ca. 200 Kindern die einen Nachmittag voller Aktivität, Teamgeist und Spaß erleben werden. Die Kosten für den Nachmittag betragen 4 Euro. Anmelden müssen sich nur Gruppen. Veranstalter ist die Evangelische Jugend Meißen Großenhain

Auf Elchpirsch in Schweden

60 Jugendliche aus den Kirchgemeinden Großenhain und Riesa begaben sich auf eine Sommerfreizeit nach Schweden

Großenhain. Mit Vorfreude und Mückenspray im Gepäck ging es 14. bis 23. Juli 2017 für diese große Gruppe von Schülern und Studenten mit dem Bus und der Fähre nach Kloten in Bergslagen. In dem kleinen Dorf 200km westlich von Stockholm bewohnten sie für eine Woche ein Freizeitheim mit drei typisch schwedischen Holzhäusern. Die Rüstzeit für Jugendliche ab 14 Jahren stand unter dem Thema: „ Perlen des Glaubens“. Mit Hilfe eines ökumenischen Perlenbandes, das ursprünglich von dem  schwedischen Bischof Martin Lönnebo für seine Gemeinde entwickelt wurde, beschäftigte sich die Gruppe mit Themen des Lebens und Glaubens. Die Teilnehmer musizierten, diskutierten und beteten gemeinsam, aber auch Ruhepausen luden ein, sich Zeit für Gelassenheit und gemeinsame Spiele zu nehmen. Die Unterkunft lag mitten in der Natur an Seen und Wäldern, unweit eines Nationalparks. So mangelte es nicht an abwechslungsreichen Ausflügen und Unternehmungen. Der Teamgeist wurde bei einer Paddeltour im Kajak erprobt, wobei sich die Jugendlichen bei einem aufziehenden Regenguss in einen kleinen Unterschlupf zwängten. Bei Wanderungen wurde zu Fuß die beeindruckende Landschaft erkundet und auch auf Islandpferden ging es im Galopp über die Heide. Jeden Abend hatten kleinere Gruppen die Möglichkeit mit dem schwedischen Hausverwalter „Toppe“ auf Elchpirsch zu gehen. Durch die ruhige Lage und die angrenzenden Waldgebiete ist die Wahrscheinlichkeit in Kloten im Sommer sehr hoch, die beeindruckenden Tiere in der Dämmerung zwischen 22.30 Uhr und 23.00 zu erspähen. Und tatsächlich war die Freude bei allen groß, als der erste Elch am Waldrand auftauchte. Durch einen Lockruf gelang es Toppe immer wieder, die schreckhaften Hirsche ein wenig anzulocken. Sogar eine Elchkuh mit ihrem Kalb traute sich vor dem Fahrzeug über die Straße. Ein weiteres Highlight der Woche war der Ausflug in die schwedische Hauptstadt Stockholm. Neben dem Vasamuseum oder dem Stadshuset, dem Rathaus der Stadt, erkundeten alle die Gamla Stan, die Altstadt, in kleinen Gruppen. Am Ende dieser ereignisreichen Tage konnten sich alle nur noch wundern, wie schnell die Zeit verflogen war. Nach einer langen Heimreise kamen am Sonntagmorgen alle Teilnehmer wieder wohlbehalten in Großenhain an. Dank der hervorragenden Organisation von Michael Bergk und Martin Schneider, dem Busfahrer Thomas Roick und Gottes Segen hatten alle eine aufregende und erlebnisreiche Woche erlebt und für viele steht fest, dass sie auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein möchten.

Marie-Luise Rohm

 

Großenhain-Skassa. Am kommenden Wochenende wird es wieder lebendig  auf den Wiesen und in den Wäldern im kleinen Dorf Skassa bei Großenhain. Das Kindergeländespiel Stinkstiefel startet am Samstag, den 23. April um 13.30 Uhr auf dem Pfarrhof in Skassa, Plasterstrasse 1 in Großenhain und endet gegen 19.00 Uhr. Diesmal geht es um Computerspiele, die in die reale Welt entkommen sind und von den Kindern wieder eingefangen werden müssen. So wird man Supermario, Donkey Kong oder Pokemons begegnen, Snake erleben oder mal den Clash of Clans am eigenen Leib spüren. Dabei werden dann wieder Jungs und Mädchen in vielen Gruppen unterwegs sein. Dazu werden sie von Spielset zu Spielset gehen und als Team zahlreiche Aufgaben lösen um möglichst viele Punkte zu bekommen.  An diesem Tag ist dann Köpfchen, Sportlichkeit und Kreativität gefragt. Die Veranstalter rechnen mit ca. 200 Kindern die einen Nachmittag voller Aktivität, Teamgeist und Spaß erleben werden. Die Kosten für den Nachmittag betragen 4 Euro. Anmelden müssen sich nur Gruppen.

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